Wie unser Selbstwertbild unsere Gesundheit beeinflusst

Das entscheidende Puzzleteil


Unser Selbstwertbild, also die Art und Weise, wie wir uns selbst sehen und bewerten, spielt eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit. Es bildet die Grundlage für unser Selbstvertrauen, unsere Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und unsere Ziele zu verfolgen. Ein gesundes Selbstwertbild ist wie ein fester Grundstein für unser Wohlbefinden und unsere psychische Stabilität.
Ein positiver Selbstwert ist eng mit einer guten psychischen Gesundheit verbunden. Menschen mit einem gesunden Selbstwertbild sind in der Regel besser in der Lage, mit Stress umzugehen und schwierige Situationen zu bewältigen. Sie fühlen sich selbstsicher und wertgeschätzt, was es ihnen ermöglicht, Herausforderungen anzunehmen und für ihr eigenes Wohlbefinden einzustehen.
Auf der anderen Seite kann ein niedriges Selbstwertbild zu vielen negativen Auswirkungen auf unsere Gesundheit führen. Menschen, die sich selbst wenig wertschätzen, neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen und sich ständig mit anderen zu vergleichen. Dies führt oft zu Angst, Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen. Niedriges Selbstwertgefühl kann auch zu einem erhöhten Stresslevel und einer Schwächung des Immunsystems führen, was sich negativ auf die körperliche Gesundheit auswirkt.


Es ist wichtig zu verstehen, dass unser Selbstwertbild nicht in Stein gemeißelt ist. Es kann sich im Laufe der Zeit entwickeln und verändern, abhängig von unseren Erfahrungen, Beziehungen und Bewertungen. Daher ist es von zentraler Bedeutung, unsere Selbstwahrnehmung bewusst zu hinterfragen und aktiv an einem positiven Selbstwertbild zu arbeiten.


Hier sind einige Schritte, um ein gesundes Selbstwertbild zu fördern:
1. Selbstreflexion: Nimm dir Zeit, um dich selbst besser kennenzulernen und deine positiven Eigenschaften anzuerkennen. Mache eine Liste deiner Stärken, Fähigkeiten und Erfolge und erinnere dich regelmäßig daran.
2. Negative Selbstgespräche erkennen und umkehren: Achte auf deine inneren Dialoge und versuche negative Gedanken und Selbstzweifel zu identifizieren. Ersetze diese gedanklichen Muster durch positive Affirmationen und ermutigende Worte.
3. Umgebung beeinflussen: Umgebe dich mit positiven, unterstützenden Personen, die deinen Selbstwert stärken. Entferne dich von Menschen und Umgebungen, die dich herabsetzen oder dein Selbstwertgefühl beeinträchtigen.
4. Selbstfürsorge: Pflege dich selbst auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene. Achte auf deine Bedürfnisse, sorge für ausreichend Ruhe, Bewegung, gesunde Ernährung und betreibe regelmäßig positive Aktivitäten, die dir Freude bereiten.
5. Professionelle Unterstützung: Suche bei Bedarf professionelle Hilfe, zum Beispiel bei einem Psychologen oder Therapeuten. Sie können dir helfen, negative Denkmuster zu erkennen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Die Arbeit an unserem Selbstwertbild erfordert Zeit, Geduld und Ausdauer. Aber die Investition lohnt sich, denn ein gesundes Selbstwertgefühl ist ein zentraler Bestandteil eines erfüllten Lebens. Es beeinflusst unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten in vielerlei Hinsicht und trägt maßgeblich zu unserer psychischen und körperlichen Gesundheit bei.

Also lass uns das Wichtigste nicht vergessen: Wir sind es wert, uns selbst anzuerkennen und mit Respekt und Liebe zu behandeln.

Angelina Tukara

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